Erstkommunion-Vorbereitung 2021

Wichtige Information:

Am Dienstag, 17.11.2020 findet um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Schwemlingen der Elternabend für die Kinder, die in der Pfarrkirche Schwemlingen 2021 zur Erstkommunion gehen werden, statt. Wir bitten dringend darum, sich bis Montag, 16.11.2020 im Zentralbüro anzumelden. Vielen Dank für Ihr Verständnnis.

Liebe Eltern der Erstkommunionkinder, liebe Erstkommunionkinder,

herzlich laden wir die Kinder des 3. Schuljahres zur Vorbereitung auf das Fest der Erstkommunion ein. Im Zeichen von Corona wird sowohl die Vorbereitung aber auch die Kommunionfeier eine neue Gestalt erhalten. Das Konzept möchte ich Ihnen gerne am ersten Elternabend vorstellen. Mit dem Pfarrgemeinderäten wurde bereits beschlossen, dass die Form der kleinen Gruppen im Gottesdienst bleibt. Eine stärkere Einbeziehung der Eltern gehört ebenfalls dazu.

Falls Sie kein Informationsschreiben erhalten haben und ihr Kind 2021 zur Erstkommunion gehen soll, melden Sie sich bitte zu den Öffnungszeiten im Zentralbüro der Pfarreiengemeinschaft Merzig-Hilbringen, Tel.: 06861/2580, Fax: 06861/793520 oder per E-Mail: pfarrbuero@pfarreien-hilbringen.de.

Folgende Erstkommunion-Termine sind vorgesehen:
Hilbringen: Sonntag, 11.04.2021 und Sonntag, 09.05.2021
Mondorf: Sonntag, 18.04.2021
Schwemlingen: Sonntag, 25.04.2021.

Auf Wunsch und bei ausreichender Anmeldung kann auch ein Termin für eine Erstkommunion in der Pfarrei Büdingen und/oder in der Filialkirche Mechern vereinbart werden.

Elterntreffen:
Pfarrei Hilbringen, Jugendheim Hilbringen:
Dienstag, 03.11.2020, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr – entfällt!

Pfarrei Schwemlngen, Jugendheim Hilbringen:
Dienstag, 17.11.2020, 19.00 Unr und 20.00 Uhr (bitte die für Sie passende Uhrzeit auswählen)!
Pfarrei Büdingen, Kirche Wellingen
Montag, 23.11.2020, 19.00 Uhr
Pfarrei Mondorf und Filiale Mechern , Pfarrheim Mondorf
Dienstag, 24.11.2020, 20.00 Uhr

Ihr Pastor Peter Frey

Lesejahr A | 13. Sonntag im Jahreskreis | Erzbistum Köln

13. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr A

Bibeltext: Mt 10, 37 – 42

In Leichter Sprache

Jesus erzählt, dass es wichtig ist, zu Jesus zu gehören
Die Freunde sind die besten Helfer von Jesus.
Die Freunde helfen Jesus.
Die Freunde erzählen von Gott.
Und machen die Kranken gesund.
 
Jesus sagte zu seinen Freunden:

Eure Aufgabe ist sehr wichtig.
Eure Eltern dürfen die Aufgabe nicht verbieten.
Eure Familie darf die Aufgabe nicht verbieten.
Vielleicht machen andere Leute Ärger wegen dieser Aufgabe.
Vielleicht habt ihr Angst.
Ihr sollt mutig weiter machen.
Das gehört zu der Aufgabe dazu.
Am Ende seid ihr sehr froh darüber.
 
Jesus sagte:

Ihr seid genauso wichtig wie ich.
Wenn andere Menschen gut zu euch sind,
sind die Menschen gut zu Gott.
Wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt,
der bekommt ein Dankeschön von Gott.

Für Kinder:

Am Sonntag hören wir in den katholischen Kirchen eine sehr merkwürdige Geschichte. Jesus soll zu seinen Jüngern gesagt haben: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.“ Sollen wir also unsere Eltern nicht mehr lieb haben? Das geht doch gar nicht, denkst du. Das ist aber wirklich keine ‚frohe’ Botschaft.

Was aber bedeutet das dann?

Vielleicht hilft ein Beispiel weiter: Das erste Mal allein im Kindergarten bleiben zu müssen oder das erste Mal für ein paar Tage weg von zuhause im Ferienlager oder in einer Austauschfamilie zu verbringen – das macht manchem Angst und kostet Kraft oder Mut. Sich von Mama oder Papa trennen zu müssen, das kann ganz schön schwer sein und auch weh tun. Dann ist es gut zu wissen: du bist nicht allein. Gott ist da, ist bei dir wie ein guter Vater, eine gute Mutter. Ihm kannst du sagen: Hilf mir, gibt mir Kraft.

Wenn in der Bibel steht, dass die Menschen Gott mehr lieben sollen als Vater oder Mutter, dann heißt das eigentlich: vertraut darauf, dass Gott in allem – Gutem wie Traurigem – bei dir ist und bleibt! Mama und Papa lieben dich und du darfst sie lieben. Aber auch Gott ist da – immer bei dir! Darauf darfst du vertrauen. Wenn das nicht Mut macht und Kraft gibt!

(Efi Goebel)

Für Erwachsene:

An Stellen wie dieser im Matthäusevangelium ist man versucht, die Frohbotschaft als Drohbotschaft zu verstehen, vor der nur eiserne Asketen und Weltverächter bestehen können. Man kann aber diesen Text aber auch richtig verstehen, indem man ihn im Zusammenhang liest.

Dieses Sonntagsevangelium ist einer langen Rede entnommen, mit der Jesus die ersten zwölf Jünger aussendet. Er bereitet sie auf unvermeidliche Schwierigkeiten vor, insbesondere die gewaltsame Ablehnung der Frohen Botschaft. Selbst Blutsverwandte würden sich zerstreiten, aber man müsse trotzdem die richtigen Prioritäten setzen.

Und jetzt kommt der heutige Textabschnitt. Sicherlich sind Eltern und Kinder wichtig und wertvoll, auch jedem Christen. Aber noch wertvoller ist derjenige, auf dessen Liebe immer, im Leben und im Sterben, Verlass ist. So wichtig die Verwandten auch immer sein mögen, dürfen sie nie dem Glauben an den bedingungslos liebenden Gott im Weg stehen. Wer sich gerne gefallen lässt, in unüberbietbarer Gemeinschaft mit Gott zu leben, der wird sie im Zweifel jeder irdischen Gemeinschaft vorziehen.

Eigentlich ist das nur vernünftig. Die martialische Ausdrucksweise macht bloß die Bedeutung klar. Denn das Leben besteht nicht nur daraus, sich mit der Familie zu arrangieren, sondern aus der Freude über die unendliche Liebe des himmlischen Vaters heraus überhaupt erst fähig zu werden zu echter Liebe zu den Mitmenschen.

(Diakon Dr. Andreas Bell)

11. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr A

Bibeltext: Mt 9,36 – 10,8

Jesus schickt die 12 besten Freunde in das ganze Land
Jeden Tag kamen viele Menschen zu Jesus.
Die Menschen waren müde.
Und traurig.
Und krank.
Die Menschen taten Jesus leid.
 
Jesus konnte alleine nicht alle Menschen gesund machen.
Er konnte nicht allen Menschen helfen.
Darum sagte Jesus zu seinen Freunden:

Das sind zu viele Menschen.
Wir brauchen viele Leute, die den Menschen helfen.
Betet zu Gott.
Gott soll euch immer genug Helfer für die Menschen geben.
 
Jesus gab den 12 besten Freunden eine besondere Kraft.
Mit der besonderen Kraft konnten die 12 besten Freunde die Menschen
gesund machen.
Die 12 besten Freunde von Jesus heißen:

1. Simon Petrus.
2. Andreas.
3. Jakobus.
4. Johannes.
5. Philippus.
6. Bartholomäus.
7. Thomas.
8. Matthäus.
9. Noch ein Jakobus.
10. Thaddäus.
11. Simon.
12. Judas.
 
Jesus schickte die Freunde in das ganze Land.
Jesus sagte zu den Freunden:

Ihr sollt die Kranken gesund machen.
Auch die psychisch Kranken.
Und ihr sollt die Toten wieder lebendig machen.
Ihr sollt überall von Gott erzählen.
Ihr sollt kein Geld dafür verdienen.
Das habe ich auch nicht gemacht.

Für Erwachsene:

Mit der Berufung der Apostel ging alles los. Mit dieser Aktion begann sich die Kirche auszubreiten. Jesus macht aus seinen ersten Jüngern Lehrer, aus den Hörern des Wortes seine Prediger. Apostel heißt auf Deutsch Bote oder Gesandter. Die Botschaft, die die Apostel überbringen, ist die Frohe Botschaft, das Evangelium von Gottes grenzenloser Liebe.

Die Berufungsgeschichte zeigt, was heute noch mit jedem Christen geschieht. Wer gehört und verstanden hat, in Gottes Liebe immer und überall geborgen zu sein, der freut sich darüber. Und wer sich wirklich über etwas freut, der kann darüber nicht schweigen, sondern will seine Freude überall herumerzählen. Deshalb sind alle Christen Apostel, also Botschafter Christi, um die Frohe Botschaft anderen Menschen weiterzusagen.

Warum zählt Matthäus die Zwölf namentlich auf? Ein Blick auf die Namen verrät, dass sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen: hebräische, griechische und römische Vornamen, verschiedene Berufe und sogar der Hitzkopf Judas. Da sollte auch für uns noch Platz sein.

(Diakon Dr. Andreas Bell)


Dreifaltigkeitssonntag im Jahreskreis – Lesejahr A

Bibeltext: Joh 3, 16-18

Gott hat seinen Sohn geschickt.
Damit die Menschen glücklich sein können.
Gott hat die Menschen sehr, sehr lieb.
Gott möchte, dass alle Menschen glücklich sind.
Die Menschen sollen ganz glücklich sein.
Die Menschen sollen richtig glücklich sein.
Die Menschen können nur bei Gott ganz glücklich sein.
Weil die Menschen nur bei Gott richtig leben können.
 
Damit die Menschen richtig leben können,
hat Gott seinen Sohn zu den Menschen geschickt.
Jesus ist der Sohn von Gott.
Jesus soll den Menschen von Gott erzählen.
Jesus soll zeigen, wie lieb Gott die Menschen hat.
Wenn die Menschen an Jesus glauben, werden die Menschen froh.
Und glücklich.

Für Kinder:

Ein bisschen schwierig zu verstehen ist er schon, der Bibeltext, der am Sonntag nach Pfingsten in den katholischen Kirchen als Evangelium, also als ‚frohe Botschaft‘, vorgelesen wird. Aber er ist ja damals, vor fast 2000 Jahren, vom Evangelisten Johannes auch nicht für Kinder, sondern für Erwachsene geschrieben worden.

‚Gott liebt die Menschen‘, das will der Evangelist den Menschen sagen. Gott, der die Welt und alles, was auf ihr ist, erschaffen hat, lässt die Menschen nicht allein. Wie ein guter Vater, eine gute Mutter ist er für die Menschen da; in Jesus Christus lässt er die Menschen spüren, wie ein gutes Leben gelingen kann; mit der Sendung des Hl. Geistes erfüllt er die Menschen mit der Kraft, zum Heil füreinander zu werden.

Am Dreifaltigkeitssonntag – so nennt man den Sonntag nach Pfingsten – feiern die katholischen Christen: Gott ist den Menschen nah!

(Efi Goebel, Dipl. Theol)

Für Erwachsene:

Kein schöngeistiger Text heute. Um Leben und Tod geht es, und um nichts weniger. Der Evangelist Johannes lässt Jesus die entscheidende Alternative unseres Lebens aussprechen: Glauben wir daran, von Gott ohne Wenn und Aber angenommen zu sein, bedingungslos geliebt, ohne dass wir dafür eine Vorleistung bringen müssten? Glauben wir daran, in dieser Liebe unüberbietbar geborgen zu sein, so dass selbst der Tod nicht dagegen ankommt? Oder glauben wir an irgendetwas anderes?

Da bleibt Jesus hart: Wer irgendetwas anderes zu seinem Gott macht, wird davon enttäuscht. Oder wer Gott kleiner macht, als er ist. Gericht nennt Jesus das. Denn damit bestraft sich der Mensch selbst, denn er bringt sich um die einzige Sicherheit in seinem Leben, nämlich bei Gott ewiges Leben zu haben, hier und jetzt schon ganz und gar in Gottes Händen geborgen zu sein. Denn nur das rettet.

Aber wer kann dazu schon Nein sagen?

(Diakon Dr. Andreas Bell)


7. Sonntag in der Osterzeit – Lesejahr A

Bibeltext:  Joh 17, 1-11a

Für Kinder:

Der Bibeltext gibt ein Gebet von Jesus wieder. Ziemlich schwer verständlich für uns heute. Der Sinn in Kürze: Lass die Menschen geborgen sein in deiner Liebe!

Jesus betet für uns und mit uns, das soll auch unser Ausmalbild zeigen: Die Menschen, wir, sind geborgen in Gottes Liebe. Wir dürfen uns mit all unseren Fragen und Gedanken, Hoffnungen und Ängsten an Gott wenden. Und Jesus ist mit uns.

(Efi Goebel)

Für Erwachsene:

Heute läuft der Evangelist Johannes zur theologischen Hochform auf. Leider, möchte man sagen, denn die Verständlichkeit leidet arg darunter. Worum geht es? Schon zur Zeit Jesu fragten sich die Menschen, wer dieser Jesus denn sei: Ein politischer Revolutionär, ein Sozialreformer, ein Philosoph oder ein Frauenversteher?

Nichts von alledem. Die Botschaft Jesu ist unvergleichlich größer als alle klugen Reden: Er ist der Sohn Gottes; Gott spricht durch ihn, seinen Sohn, zu den Menschen. Jesus will den Menschen nicht irgendetwas Kluges oder Schönes sagen, sondern Gottes Wort, dass sein und unser himmlischer Vater alle Menschen in seiner grenzenlosen Liebe birgt. Jesus Christus ist ein sichtbares Bild des unsichtbaren Gottes; er ist ein Mensch, der ganz aus der Liebe dessen lebt, der ihn in die Welt geschickt hat. Zusammen mit ihm stehen wir vor Gott-Vater, gemeinsam mit Jesus unüberbietbar geborgen in Gottes Liebe.

Diese unendliche Liebe kann sich kein Mensch ausdenken; sie muss uns offenbart werden, wir müssen sie uns sagen lassen. Gerne und oft, für Klein und Groß verständlich.

(Diakon Dr. Andreas Bell)

Lesejahr A | 6. Sonntag in der Osterzeit | Erzbistum Köln

Bibeltext: Joh 14, 15-21

In Leichter Sprache

Gott schickt uns einen Helfer, der immer bei uns bleibt.
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden.

Wenn mich einer lieb hat, tut er, was ich sage.
Ich gehe jetzt bald zu meinem Vater.
Aber ich komme wieder.
In der Zwischenzeit lasse ich euch nicht alleine.
Aber ich kann nicht selber hier bleiben.
Mein Vater schickt euch jemand.
Der bleibt immer bei euch.
Mein Vater sendet euch einen Helfer.
Der Helfer gibt euch Kraft.
Der Helfer ist der Heilige Geist.
Der Heilige Geist bleibt immer bei euch.
 
Der Heilige Geist bleibt bei allen Menschen,
die auf meine Worte hören.
Der Heilige Geist will in eurem Herzen sein.
Jetzt seht ihr mich noch.
Bald seht ihr mich nicht mehr.
Aber ich bin immer bei euch.
Im Heiligen Geist.
 
Wenn ihr mich lieb habt, dann ist auch der Vater bei euch.
Und ich bin immer bei euch.
Ihr werdet es merken.

© evangelium-in-leichter-sprache.de

Für Kinder:

Hattest du schon einmal Heimweh? Dann denkst du an Zuhause und vielleicht hörst du dann tief in dir, was Mama oder Papa, Oma oder Opa beim Abschied zu dir gesagt haben: „Ich hab dich lieb! Mach’s gut!“. Daran erinnerst du dich vielleicht und merkst dabei, wie es dir warm ums Herz wird und du neuen Mut und neue Kraft bekommst. Du kannst den Satz „Ich hab dich lieb“ nicht anfassen, aber du kannst spüren, dass er wahr ist und dass es dir Kraft gibt.

Jesus sagt vor seinem Tod und vor seiner Auferstehung zu den Jüngern: „Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll“. So heißt es im Bibeltext für den 6.Sonntag in der Osterzeit. Den Beistand, den Gott sendet, kann man auch nicht sehen oder anfassen (die Feuerzunge oder die Taube sind dafür nur ein Bild,  auf www.familien234.de unter >Zeichen und Symbole< ist erklärt, was das bedeutet) und man kann ihn auch nicht wissenschaftlich nachweisen. Aber man kann Gott um diese Unterstützung bitten und spüren: da ist einer, der zu mir hält und mir Kraft gibt!

(Efi Goebel)

Für Erwachsene:

Der Evangelist Johannes ist berühmt-berüchtigt für seine spröde Ausdrucksweise. Bei ihm spricht Jesus manchmal etwas unverständlich. Dabei ist die Botschaft eigentlich ganz einfach: Wenn Jesus sterben würde, sollten seine Freunde nicht denken, sie seien alleine und verlassen – vielleicht sogar „gottverlassen“. Denn Gott ist die grenzenlose Liebe, und wer sich diese Liebe sagen lässt und auch gefallen lässt, in dem wohnt Gott. Die Liebe, die Jesus gepredigt hat, umfasst ausnahmslos jeden Menschen, zu Jesu irdischen Lebzeiten genauso wie nach seinem Tod.

Was ist „der Geist“? Weil Gott kein Mensch, sondern unendliche Liebe ist, die alles umfasst, nennen wir ihn auch „Gott-Heiliger Geist“. Im Heiligen Geist zu sein bedeutet, zu wissen, dass wir in Gottes grenzenloser Liebe immer geborgen sind, ganz gleich, was auch passiert.

Und wenn sich jemand über diese unbedingte Liebe von Herzen freut, dann verändert er sich und wird selber liebevoll. Sogenannte „gute Taten“ muss der Glaubende gar nicht tun – er macht sie ganz von alleine, einfach weil er es gerne will.

(Diakon Dr. Andreas Bell)

Lesejahr A | 5. Sonntag in der Osterzeit | Erzbistum Köln

Bibeltext: Joh 14, 1-12

In Leichter Sprache

Jesus ist genauso wie Gott, der Vater im Himmel.
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden:

Im Haus von meinem Vater gibt es viele Wohnungen.
Ich gehe zu meinem Vater im Himmel.
Ich bereite für euch eine Wohnung vor.
Wenn alles fertig vorbereitet ist, komme ich wieder.
Dann hole ich euch ab.
Ich hole euch zu mir in das Haus von meinem Vater.
 
Das Ganze dauert etwas.
Lasst euch in der Zwischenzeit nicht durcheinander bringen.
Bleibt ganz ruhig in eurem Herzen.
Denkt nicht, dass ich euch vergessen habe.
Was ich versprochen habe, das halte ich.
Wenn ich fertig bin, hole ich euch.
Ich freue mich, wenn ihr da seid, wo ich bin.
Den Weg dahin kennt ihr schon.
 
Einer von den Freunden von Jesus hieß Thomas.
Thomas sagte.

Jesus, wir wissen gar nicht, wohin du gehst.
Darum wissen wir auch den Weg nicht.
Jesus sagte zu Thomas:

Ich bin selber die Wahrheit.
Und ich bin selber das Leben.
Und ich bin selber der Weg.
 
Ich bin der Weg zum Vater.
Das bedeutet:
Niemand kann alleine zum Vater im Himmel kommen.
Ihr könnt nur zum Vater im Himmel kommen, wenn ihr bei mir bleibt.
Weil ich der Weg bin.
 
Philippus war auch ein Freund von Jesus.
Philippus sagte zu Jesus:

Jesus, zeige uns den Vater.
Damit wir Bescheid wissen.
 
Jesus wunderte sich.
Jesus sagte zu Philippus:

Philippus, weißt du das gar nicht?
Das ist doch ganz einfach.
Du siehst mich doch die ganze Zeit.
Wenn du mich siehst, dann siehst du den Vater im Himmel.
Ich bin genauso wie der Vater im Himmel.
Weil ich genau das tue, was der Vater im Himmel tut.
Und weil ich genau das sage, was der Vater im Himmel meint.
Alles, was ich getan habe, kommt von meinem Vater im Himmel.
Alles, was ich erzählt habe, kommt von meinem Vater im Himmel.
Der Vater im Himmel ist genauso wie ich.
Und ich bin genauso wie der Vater.
Gott ist mein Vater.
 
Glaube mir das doch einfach.
Glaube das doch einfach, weil du die Wunder gesehen hast.
Ein Mensch kann keine Wunder tun.
Nur Gott kann Wunder tun.
Ich kann die Wunder nur tun, weil ich die Kraft von Gott im
Himmel habe.
Weil Gott mein Vater im Himmel ist.
 
Jesus sagte feierlich:

Amen. Amen.
Wenn ihr an mich glaubt, dann könnt ihr tun, was ich getan habe.
Dann könnt ihr so wie ich von Gott erzählen.
Dann könnt ihr noch besser als ich von Gott erzählen.
Dann könnt ihr tun, was ich getan habe.
Weil ich dafür sorgen werde.
Weil ich zum Vater gehe.
Und weil ich immer für euch da bin.
Genau wie mein Vater.

© evangelium-in-leichter-sprache.de

Zum Eintrag auf Evangelium in Leichter Sprache

Für Kinder:

Vielleicht hast du das schon einmal erlebt: ein guter Freund oder eine gute Freundin ist in eine andere Stadt gezogen. Vor dem Umzug habt ihr überlegt, wie ihr in Zukunft in Kontakt bleiben wollt: Ihr wollt telefonieren, chatten, euch besuchen…. Und wenn der Freund/die Freundin dann nicht mehr da ist, dann erinnert Ihr euch daran und nehmt Kontakt auf.

Ähnlich ging es den ersten Christen (zu denen auch der Evangelist Johannes gehörte, der den heutigen Bibeltext aufgeschrieben hat). Sie erinnern sich daran, was Jesus vor seinem Tod über die Zeit nach der Auferstehung gesagt hat. Davon erzählt der heutige Evangelientext.

„Ich bereite euch eine Wohnung beim Vater!“, daran erinnern sich die Freunde Jesu jetzt.

Aber – wie sollen sie dorthin kommen?

„Ich bin der Weg“, sagte Jesus. Wie mag das gemeint sein? Vielleicht kann der Vergleich mit einem Auto-Navi ein bisschen weiterhelfen, es zu verstehen: Um vom Ausgangsort zu einem bestimmten anderen Ort zu kommen, sendet das Navi die Ortsdaten (also die Stadt, die Straße und die Hausnummer) an einen Satelliten. Von dort aus kommen dann die Angaben, welche Wege und Straßen man nehmen muss. Jesus sagt: „Ich bin der Weg“. In Navi-Sprache heißt das dann: schickt eure >Daten< zu Jesus, richtet euch also aus an Jesus und dem Vater im Himmel und lebt (= fahrt) so, wie er es euch sagt.

Aber was bedeutet das nun wieder? Jesus hat doch gar keine Wegbeschreibung hinterlassen, auf der der sichere Weg zu Gott aufgeschrieben ist. Auch hier kann der Navi-Vergleich ein bisschen weiterhelfen. Ein Navi sagt nämlich nicht nur wo, man fahren soll. sondern auch, wie gefahren werden soll.: „An der nächsten Kreuzung scharf abbiegen-“ und ähnliches. So ein ‚Wie’ fordert Philippus im Evangelium: „Zeig uns den Vater!“ Und Jesus antwortet: „Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!“ Und die Werke, das sind die Taten Jesu, über die wir in der Bibel nachlesen können: Blinde sehend machen, Kranke heilen, Teilen des Brotes, der Eucharistie.

Sich am Himmel, an den Worten und Taten Jesu, des Gottessohnes, festmachen und handeln in seinem Sinne und verbunden mit ihm: so ergreift man schon hier auf der Erde ein Stückchen von der himmlischen Wohnung, die für uns alle bereitet ist.

Lesejahr A | 5. Sonntag in der Osterzeit | Erzbistum Köln

Bibeltext: Joh 14, 1-12

Bibelstellenangabe kopieren und in das Suchfeld eingeben – den Text erkennen Sie dann an der grauen Unterlegung.

In Leichter Sprache

Jesus ist genauso wie Gott, der Vater im Himmel.
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden:

Im Haus von meinem Vater gibt es viele Wohnungen.
Ich gehe zu meinem Vater im Himmel.
Ich bereite für euch eine Wohnung vor.
Wenn alles fertig vorbereitet ist, komme ich wieder.
Dann hole ich euch ab.
Ich hole euch zu mir in das Haus von meinem Vater.
 
Das Ganze dauert etwas.
Lasst euch in der Zwischenzeit nicht durcheinander bringen.
Bleibt ganz ruhig in eurem Herzen.
Denkt nicht, dass ich euch vergessen habe.
Was ich versprochen habe, das halte ich.
Wenn ich fertig bin, hole ich euch.
Ich freue mich, wenn ihr da seid, wo ich bin.
Den Weg dahin kennt ihr schon.
 
Einer von den Freunden von Jesus hieß Thomas.
Thomas sagte.

Jesus, wir wissen gar nicht, wohin du gehst.
Darum wissen wir auch den Weg nicht.
Jesus sagte zu Thomas:

Ich bin selber die Wahrheit.
Und ich bin selber das Leben.
Und ich bin selber der Weg.
 
Ich bin der Weg zum Vater.
Das bedeutet:
Niemand kann alleine zum Vater im Himmel kommen.
Ihr könnt nur zum Vater im Himmel kommen, wenn ihr bei mir bleibt.
Weil ich der Weg bin.
 
Philippus war auch ein Freund von Jesus.
Philippus sagte zu Jesus:

Jesus, zeige uns den Vater.
Damit wir Bescheid wissen.
 
Jesus wunderte sich.
Jesus sagte zu Philippus:

Philippus, weißt du das gar nicht?
Das ist doch ganz einfach.
Du siehst mich doch die ganze Zeit.
Wenn du mich siehst, dann siehst du den Vater im Himmel.
Ich bin genauso wie der Vater im Himmel.
Weil ich genau das tue, was der Vater im Himmel tut.
Und weil ich genau das sage, was der Vater im Himmel meint.
Alles, was ich getan habe, kommt von meinem Vater im Himmel.
Alles, was ich erzählt habe, kommt von meinem Vater im Himmel.
Der Vater im Himmel ist genauso wie ich.
Und ich bin genauso wie der Vater.
Gott ist mein Vater.
 
Glaube mir das doch einfach.
Glaube das doch einfach, weil du die Wunder gesehen hast.
Ein Mensch kann keine Wunder tun.
Nur Gott kann Wunder tun.
Ich kann die Wunder nur tun, weil ich die Kraft von Gott im
Himmel habe.
Weil Gott mein Vater im Himmel ist.
 
Jesus sagte feierlich:

Amen. Amen.
Wenn ihr an mich glaubt, dann könnt ihr tun, was ich getan habe.
Dann könnt ihr so wie ich von Gott erzählen.
Dann könnt ihr noch besser als ich von Gott erzählen.
Dann könnt ihr tun, was ich getan habe.
Weil ich dafür sorgen werde.
Weil ich zum Vater gehe.
Und weil ich immer für euch da bin.
Genau wie mein Vater.

© evangelium-in-leichter-sprache.de

Zum Eintrag auf Evangelium in Leichter Sprache

Für Kinder:

Vielleicht hast du das schon einmal erlebt: ein guter Freund oder eine gute Freundin ist in eine andere Stadt gezogen. Vor dem Umzug habt ihr überlegt, wie ihr in Zukunft in Kontakt bleiben wollt: Ihr wollt telefonieren, chatten, euch besuchen…. Und wenn der Freund/die Freundin dann nicht mehr da ist, dann erinnert Ihr euch daran und nehmt Kontakt auf.

Ähnlich ging es den ersten Christen (zu denen auch der Evangelist Johannes gehörte, der den heutigen Bibeltext aufgeschrieben hat). Sie erinnern sich daran, was Jesus vor seinem Tod über die Zeit nach der Auferstehung gesagt hat. Davon erzählt der heutige Evangelientext.

„Ich bereite euch eine Wohnung beim Vater!“, daran erinnern sich die Freunde Jesu jetzt.

Aber – wie sollen sie dorthin kommen?

„Ich bin der Weg“, sagte Jesus. Wie mag das gemeint sein? Vielleicht kann der Vergleich mit einem Auto-Navi ein bisschen weiterhelfen, es zu verstehen: Um vom Ausgangsort zu einem bestimmten anderen Ort zu kommen, sendet das Navi die Ortsdaten (also die Stadt, die Straße und die Hausnummer) an einen Satelliten. Von dort aus kommen dann die Angaben, welche Wege und Straßen man nehmen muss. Jesus sagt: „Ich bin der Weg“. In Navi-Sprache heißt das dann: schickt eure >Daten< zu Jesus, richtet euch also aus an Jesus und dem Vater im Himmel und lebt (= fahrt) so, wie er es euch sagt.

Aber was bedeutet das nun wieder? Jesus hat doch gar keine Wegbeschreibung hinterlassen, auf der der sichere Weg zu Gott aufgeschrieben ist. Auch hier kann der Navi-Vergleich ein bisschen weiterhelfen. Ein Navi sagt nämlich nicht nur wo, man fahren soll. sondern auch, wie gefahren werden soll.: „An der nächsten Kreuzung scharf abbiegen-“ und ähnliches. So ein ‚Wie’ fordert Philippus im Evangelium: „Zeig uns den Vater!“ Und Jesus antwortet: „Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!“ Und die Werke, das sind die Taten Jesu, über die wir in der Bibel nachlesen können: Blinde sehend machen, Kranke heilen, Teilen des Brotes, der Eucharistie.

Sich am Himmel, an den Worten und Taten Jesu, des Gottessohnes, festmachen und handeln in seinem Sinne und verbunden mit ihm: so ergreift man schon hier auf der Erde ein Stückchen von der himmlischen Wohnung, die für uns alle bereitet ist.

Bibeltext: Joh 14, 1-12

In Leichter Sprache

Jesus ist genauso wie Gott, der Vater im Himmel.
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden:

Im Haus von meinem Vater gibt es viele Wohnungen.
Ich gehe zu meinem Vater im Himmel.
Ich bereite für euch eine Wohnung vor.
Wenn alles fertig vorbereitet ist, komme ich wieder.
Dann hole ich euch ab.
Ich hole euch zu mir in das Haus von meinem Vater.
 
Das Ganze dauert etwas.
Lasst euch in der Zwischenzeit nicht durcheinander bringen.
Bleibt ganz ruhig in eurem Herzen.
Denkt nicht, dass ich euch vergessen habe.
Was ich versprochen habe, das halte ich.
Wenn ich fertig bin, hole ich euch.
Ich freue mich, wenn ihr da seid, wo ich bin.
Den Weg dahin kennt ihr schon.
 
Einer von den Freunden von Jesus hieß Thomas.
Thomas sagte.

Jesus, wir wissen gar nicht, wohin du gehst.
Darum wissen wir auch den Weg nicht.
Jesus sagte zu Thomas:

Ich bin selber die Wahrheit.
Und ich bin selber das Leben.
Und ich bin selber der Weg.
 
Ich bin der Weg zum Vater.
Das bedeutet:
Niemand kann alleine zum Vater im Himmel kommen.
Ihr könnt nur zum Vater im Himmel kommen, wenn ihr bei mir bleibt.
Weil ich der Weg bin.
 
Philippus war auch ein Freund von Jesus.
Philippus sagte zu Jesus:

Jesus, zeige uns den Vater.
Damit wir Bescheid wissen.
 
Jesus wunderte sich.
Jesus sagte zu Philippus:

Philippus, weißt du das gar nicht?
Das ist doch ganz einfach.
Du siehst mich doch die ganze Zeit.
Wenn du mich siehst, dann siehst du den Vater im Himmel.
Ich bin genauso wie der Vater im Himmel.
Weil ich genau das tue, was der Vater im Himmel tut.
Und weil ich genau das sage, was der Vater im Himmel meint.
Alles, was ich getan habe, kommt von meinem Vater im Himmel.
Alles, was ich erzählt habe, kommt von meinem Vater im Himmel.
Der Vater im Himmel ist genauso wie ich.
Und ich bin genauso wie der Vater.
Gott ist mein Vater.
 
Glaube mir das doch einfach.
Glaube das doch einfach, weil du die Wunder gesehen hast.
Ein Mensch kann keine Wunder tun.
Nur Gott kann Wunder tun.
Ich kann die Wunder nur tun, weil ich die Kraft von Gott im
Himmel habe.
Weil Gott mein Vater im Himmel ist.
 
Jesus sagte feierlich:

Amen. Amen.
Wenn ihr an mich glaubt, dann könnt ihr tun, was ich getan habe.
Dann könnt ihr so wie ich von Gott erzählen.
Dann könnt ihr noch besser als ich von Gott erzählen.
Dann könnt ihr tun, was ich getan habe.
Weil ich dafür sorgen werde.
Weil ich zum Vater gehe.
Und weil ich immer für euch da bin.
Genau wie mein Vater.

© evangelium-in-leichter-sprache.de

Zum Eintrag auf Evangelium in Leichter Sprache

Für Kinder:

Vielleicht hast du das schon einmal erlebt: ein guter Freund oder eine gute Freundin ist in eine andere Stadt gezogen. Vor dem Umzug habt ihr überlegt, wie ihr in Zukunft in Kontakt bleiben wollt: Ihr wollt telefonieren, chatten, euch besuchen…. Und wenn der Freund/die Freundin dann nicht mehr da ist, dann erinnert Ihr euch daran und nehmt Kontakt auf.

Ähnlich ging es den ersten Christen (zu denen auch der Evangelist Johannes gehörte, der den heutigen Bibeltext aufgeschrieben hat). Sie erinnern sich daran, was Jesus vor seinem Tod über die Zeit nach der Auferstehung gesagt hat. Davon erzählt der heutige Evangelientext.

„Ich bereite euch eine Wohnung beim Vater!“, daran erinnern sich die Freunde Jesu jetzt.

Aber – wie sollen sie dorthin kommen?

„Ich bin der Weg“, sagte Jesus. Wie mag das gemeint sein? Vielleicht kann der Vergleich mit einem Auto-Navi ein bisschen weiterhelfen, es zu verstehen: Um vom Ausgangsort zu einem bestimmten anderen Ort zu kommen, sendet das Navi die Ortsdaten (also die Stadt, die Straße und die Hausnummer) an einen Satelliten. Von dort aus kommen dann die Angaben, welche Wege und Straßen man nehmen muss. Jesus sagt: „Ich bin der Weg“. In Navi-Sprache heißt das dann: schickt eure >Daten< zu Jesus, richtet euch also aus an Jesus und dem Vater im Himmel und lebt (= fahrt) so, wie er es euch sagt.

Aber was bedeutet das nun wieder? Jesus hat doch gar keine Wegbeschreibung hinterlassen, auf der der sichere Weg zu Gott aufgeschrieben ist. Auch hier kann der Navi-Vergleich ein bisschen weiterhelfen. Ein Navi sagt nämlich nicht nur wo, man fahren soll. sondern auch, wie gefahren werden soll.: „An der nächsten Kreuzung scharf abbiegen-“ und ähnliches. So ein ‚Wie’ fordert Philippus im Evangelium: „Zeig uns den Vater!“ Und Jesus antwortet: „Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!“ Und die Werke, das sind die Taten Jesu, über die wir in der Bibel nachlesen können: Blinde sehend machen, Kranke heilen, Teilen des Brotes, der Eucharistie.

Sich am Himmel, an den Worten und Taten Jesu, des Gottessohnes, festmachen und handeln in seinem Sinne und verbunden mit ihm: so ergreift man schon hier auf der Erde ein Stückchen von der himmlischen Wohnung, die für uns alle bereitet ist.

Bibeltext: Joh 10, 1-10

IJesus erzählt ein Beispiel von einem Schaf-Stall
Jesus erzählte immer wieder von Gott.
Und dass Jesus selber von Gott kommt.
Und dass Jesus nur Gutes für die Menschen tun will.
Jesus erzählte dafür ein Beispiel.
Das Beispiel geht so:
 
Schafe haben einen Stall.
Das ist der Schaf-Stall.
Der Schaf-Stall hat eine Tür.
Die Schafe gehen durch die Tür in den Schaf-Stall.
 
Der Mann, der auf die Schafe aufpasst, ist der Hirte.
Der Hirte geht auch durch die Tür in den Schaf-Stall.
Genauso wie die Schafe.
 
Der Hirte kennt alle seine Schafe.
Der Hirte hat jedes Schaf lieb.
Der Hirte hat für jedes Schaf einen Namen.
Der Hirte ruft jedes Schaf mit seinem Namen.
Der Hirte führt die Schafe auf die Wiese.
Der Hirte geht vor.
Dann gehen die Schafe hinter dem Hirten her.
 
Die Schafe hören und tun, wenn der Hirte etwas sagt.
Die Schafe kennen ihren Hirten genau.
Die Schafe können die Stimme von dem Hirten erkennen.
Wenn der Hirte da ist, sind die Schafe in Sicherheit.
 
Manchmal will einer die Schafe stehlen.
Das ist ein Dieb oder ein Räuber.
Der Räuber geht nicht durch die Tür in den Schaf-Stall.
Der Räuber steigt heimlich durch das Fenster in den Schaf-Stall.
Daran kann man merken, dass das ein Räuber ist.
 
Manchmal kommt ein fremder Mann.
Der fremde Mann ruft die Schafe wie der Hirte.
Aber die Schafe merken, dass der fremde Mann eine
andere Stimme hat.
Die Schafe hören nicht auf den fremden Mann.
Die Schafe rennen sofort weg.
 
Dieses Beispiel erzählte Jesus seinen Freunden.
Die Freunde verstanden nicht, was Jesus mit dem Beispiel sagen wollte.
 
Darum erklärte Jesus das Beispiel.
Jesus sagte:

Ich bin selber die Tür zu den Schafen.
Ich passe gut auf meine Schafe auf.
Die Menschen sind wie die Schafe.
Wer zu mir kommt, der ist in Sicherheit.
Ich passe auf, dass die Menschen leben können.
Und sich am Leben freuen.
 
Manchmal kommen fremde Leute.
Die fremden Leute sagen:
Ich komme von Gott.
Auf mich könnt ihr euch verlassen.
Aber diese fremden Leute sind wie die Räuber und Diebe im
Schaf-Stall.
Diese fremden Leute wollen die Schafe nur stehlen.
Und schlachten.
Und umbringen.
 
Jesus sagte:

Ich bin die Tür.
Wer zu mir kommt, wird gerettet.
Ich komme von Gott.
Ich bin gekommen, damit ihr Leben in Fülle habt.
Leben in Fülle heißt:
Ein volles, frohes und gutes Leben.
Ich bin gekommen, damit ihr ein volles, frohes und gutes Leben habt.

Für Kinder:

Für Schafe ist es sehr wichtig, zu einem guten Hirten zu gehören: er kennt die Weideplätze, die Wasserquellen und er beschützt vor Wölfen oder Dieben. Aber manchmal schleichen sich Diebe oder Raubtiere in den Stall ein. Die suchen den Eingang durchs Fenster oder durch lose Latten in der Wand.

Der Hirte kommt durch die Tür. Er meint es gut mit den Schafen. Die Schafe erkennen ihn.

„Ich bin die Tür“, sagt Jesus. Eine Tür ist ein Durchgang, eine Verbindung. Der biblische Text meint: eine Verbindung zwischen Gott und den Menschen. Jesus hat die Menschen die Liebe Gottes spüren lassen: er hat Traurige getröstet, Kranke geheilt, Hungernde satt gemacht. Der gute Hirte nimmt sich ein Beispiel am Leben Jesu. Wer es genauso macht und sich mit Jesus verbindet, kann erfahren: Jesus ist gekommen,..damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“

Liebe Erstkommunionkinder, liebe Eltern,

leider muss die Erstkommunion in diesem Jahr verschoben werden. Das ist sehr schade, denn auch ich als Euer Pastor freue mich immer sehr auf diese besonderen Feiern. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Sobald ein Ende der Krise abzusehen ist, werden wir neue Termine mit Ihnen als Eltern absprechen.

Um diese Zeit ein wenig zu überbrücken, werden wir Woche für Woche für die Kinder ein Bild zum Ausmalen und Texte zu den Sonntagen veröffentlichen. Weitere Anregungen werden auf dieser Seite folgen.

Es grüßt Euch/Sie herzlich und bleibt gesund!

Euer Pastor Peter Frey


Liebe Eltern, liebe Kommunionkinder,

wenn ihr auf den unten aufgeführten Link klickt, findet ihr ein kleines Video zum Thema Erstkommunion. Viel Spaß beim Anschauen

wünscht Ihnen/Euch Pastor Peter Frey

https://www.katholisch.de/video/13407-was-ist-die-erstkommunion


Lesejahr A | 2. Sonntag in der Osterzeit | Erzbistum Köln


Thomas will die Verletzungen von Jesus anfassen.
Jesus war von den Toten auferstanden.
Aber die Freunde konnten immer noch nicht richtig glauben,
dass Jesus lebt.
 
8 Tage nach Ostern waren alle Freunde von Jesus zusammen.
Nur einer fehlte.
Das war Thomas.
Thomas war nicht da.
Die anderen Freunde hatten immer noch Angst.
Weil die Soldaten und Politiker Jesus umgebracht hatten.
Die Freunde schlossen alle Türen ab.
 
Plötzlich kam Jesus.
Jesus stellte sich mitten unter seine Freunde.
Jesus sagte zu seinen Freunden:
Friede soll mit euch sein.
 
Dann zeigte Jesus seinen Freunden seine Hände.
Und Jesus zeigte seine Herz-Seite.
Die Freunde konnten die Verletzungen von der Kreuzigung sehen.
Da freuten sich die Freunde.
Weil es Jesus wirklich war.
Jesus sagte noch einmal:
Friede soll mit euch sein.
Gott hat mich zu den Menschen geschickt.
Damit ich den Menschen von Gott erzähle.
Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen.
Wie das Gott bei mir gemacht hat.
 
Jesus hauchte seine Freunde an.
Dazu sagte Jesus:
Das ist der Atem von Gott.
Das ist die Kraft von Gott.
Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist.
Ihr bekommt den Heiligen Geist.
Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben.
Bringt Friede zu den Menschen.
 
Später kam Thomas dazu.
Jesus war wieder weg gegangen.
Die Freunde sagten:
Wir haben Jesus gesehen.
 
Thomas sagte:
Das kann gar nicht sein.
Jesus ist tot.
Ich glaube nicht, dass Jesus da war.
Ich glaube das nur, wenn ich Jesus sehe.
Und wenn ich Jesus anfassen kann.
Und wenn ich die Verletzungen von der Kreuzigung sehe.
 
Nach einer Woche waren wieder alle Freunde versammelt.
Thomas war diesmal auch dabei.
Alle Türen waren wieder abgeschlossen.
 
Da kam Jesus.
Jesus stand wieder mitten unter seinen Freunden.
Jesus sagte:
Friede soll mit euch sein.
 
Dann ging Jesus zu Thomas.
Jesus zeigte Thomas seine Hände.
Thomas konnte die Verletzungen an den Händen sehen.
Jesus sagte zu Thomas:
Hier sind meine Hände.
Fass meine Hände mit deinen Fingern an.
Jesus zeigte auch seine Herz-Seite.
Thomas konnte die Verletzung an der Herz-Seite sehen.
Jesus sagte zu Thomas:
Streck deine Hand aus.
Fass meine Herz-Seite an.
Dann kannst du glauben, dass ich es bin.
 
Thomas war völlig überrascht.
Thomas sagte voller Freude:
Du bist wirklich Jesus.
Mein Herr.
Und mein Gott.
 
Jesus sagte zu Thomas:
Du glaubst jetzt.
Weil du mich gesehen hast.
Andere Menschen können mich nicht sehen.
Und glauben trotzdem, dass ich lebe.
Diese Menschen dürfen sich freuen.
 
Jesus hat noch viel, viel mehr getan.
Das kann man alles gar nicht aufschreiben.
Aber einige Sachen haben seine Freunde aufgeschrieben.
Damit wir glauben, dass Jesus wirklich von Gott kommt.
Dass Jesus der Sohn von Gott ist.
Damit wir selber auch das Leben von Gott bekommen.
Und uns freuen.
© evangelium-in-leichter-sprache.de

Für Kinder:
Warum haben die Jünger denn die Türen verschlossen und hatten Angst? Einige von ihnen hatten doch schon erfahren, dass Jesus auferstanden war?!
Nun, zum einen war die Hinrichtung Jesu erst einige Tage her. Seine Freunde fürchteten, dass auch sie, die Anhänger Jesu, als Feinde des Landes gesucht und verurteilt werden würden. Das konnte schon Angst machen! Aber da erscheint Jesus unter ihnen und spricht ihnen Mut zu.
Zum anderen hatten noch nicht alle Jünger den Auferstandenen gesehen und erlebt – die Szene mit Thomas macht deutlich: es war nicht so einfach, diese neue Situation zu verstehen! ‚Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus in ihre Mitte‘, so heißt es im Evangelium: Jesus ist nicht mehr, wie vor seiner Auferstehung, an Ort und Zeit gebunden. Thomas muss sich durch Berühren davon überzeugen, dass es wirklich Jesus ist, den er da sieht. ‚Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.‘ sagt Jesus. Vielleicht sind auch wir heute damit gemeint! Jesus ist für uns da, Mut machend mitten unter uns, über alle Zeit und alle Orte hinaus.


Lesejahr A | Ostersonntag | Erzbistum Köln

Maria von Magdala sucht Jesus
Maria von Magdala war eine Freundin von Jesus.
Maria von Magdala wollte das Grab von Jesus besuchen.
Maria von Magdala ging früh am Morgen los.
Draußen war noch alles dunkel.
Eigentlich war ein dicker Stein vor dem Grab von Jesus.
Aber als Maria von Magdala kam, war der Stein weg.
Maria von Magdala bekam einen Schreck.
Maria von Magdala dachte:
Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen.
Maria rannte schnell zu Petrus.
Petrus war mit einem anderen Freund zusammen.
Maria von Magdala sagte zu Petrus und dem anderen Freund:
Jesus ist weg.
Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen.
Wir wissen nicht, wo Jesus ist.
Petrus und der andere Freund rannten schnell zum Grab.
Der andere Freund war zuerst da.
Der andere Freund guckte in das Grab.
Im Grab lagen weiße Tücher.
Petrus ging in das Grab hinein.
Petrus sah die weißen Tücher.
Die weißen Tücher waren von der Beerdigung.
Jesus war bei der Beerdigung in die weißen Tücher eingewickelt.
Der andere Freund ging auch in das Grab hinein.
Der andere Freund sah sich alles an.
Der andere Freund glaubte, dass Jesus auferstanden ist.
Petrus und der andere Freund gingen wieder nach Hause.

Aus dem Evangelium nach Matthäus Mt 21,1-11

Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. 

Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!

Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

5. Sonntag in der Fastenzeit – Lesejahr A

Bibeltext:  Joh 11, 3-7.17.20-27.33b-45

Für Kinder:

Lazarus ist todkrank. Warum geht Jesus nicht sofort los, um ihn zu heilen oder um ihn wenigstens noch ein letztes Mal lebend zu sehen? Das fragst du dich vielleicht. Marta und die anderen Umstehenden fragen das auch, als Jesus endlich kommt.

Und Jesus erklärt: An Lazarus soll sich zeigen, wie mächtig Gott ist! Wenn er ihn jetzt auferweckt aus dem Tod soll das den Menschen sagen, wie Gott es mit ihnen meint: Wer an ihn glaubt, der wird ewiges Leben haben, auch, wenn er schon gestorben ist. Vier Tagen war Lazarus tot. Vier Tage, das bedeutet: Lazarus war wirklich tot. Nicht etwa nur in einen tiefen Schlaf gefallen, aus dem ihn ein Arzt (oder ein Zauberer) herausholen könnte.

Aber warum weint dann Jesus am Grab von Lazarus? Er weiß doch, dass Lazarus wieder leben wird!

Jesus war ganz Gott und ganz Mensch. Er kennt die Gefühle der Menschen. Es lässt ihn nicht kalt, wenn er ihren Kummer und ihre Traurigkeit über den Tod von Lazarus sieht. Als Gott und Mensch ist er ganz bei den Menschen und versteht sie.

Jesus spricht ein lautes Gebet. Das hätte er ja auch leise machen können, oder? Jesus macht deutlich: was jetzt geschieht, zeigt den Willen und die Macht Gottes. Jesus ist kein Zauberer oder Magier, der aus eigener Macht heraus handelt oder der einfach nur ein paar gute Tricks kennt. Er handelt als von Gott Gesandter und Sohn. Das sollen die Menschen wissen. Viele verstehen das Zeichen und glauben an ihn, so berichtet die Bibelstelle.

Die Menschen, die damals die Auferweckung des Lazarus miterlebt hatten, konnten besser verstehen, was kurze Zeit danach mit Jesus in Jerusalem geschah: seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung! Wenn wir diese Bibelstelle kurz vor Karfreitag und Ostern in der Kirche hören, dann soll uns das auch helfen, Tod und Auferstehung Jesu besser zu verstehen. Nach allem Leid und Tod schenkt Gott neues, ewiges Leben.

Aus Fürsorgegründen sind vorerst alle Veranstaltung zur Erstkommunion abgesagt. Die Eltern erhalten nähere Informationen.